Erste Nachtfahrt – Haringvliet/Stellendam

Unsere erste Nachtfahrt begann direkt mit einem Abenteuer weil wir die letzte Brückenöffnung der Haringvlietbrücke verpasst haben. Also Spinnakerfall bis zur Wasserlinie gemessen und einen Meter für die UKW-Antenne aufgeschlagen. Vergleich mit den Pegeln an der Brücke und siehe da: Es sollten noch mindestens 50cm Platz bleiben. Also sind wir gaaaanz langsam an die Brücke herangefahren und haben unser Mast-Topp mit den Taschenlampen beobachtet. Immer mit der Hand am Gashebel um schnell in den Rückwärtsgang zu schalten. Aber unsere Messung war richtig – puh!

Also konnte nun der Motor aus, der Gennaker hoch und der Smutje in die Küche!
Fast die ganze Strecke konnten wir segeln. Die Navigations-App sagte uns die Tonnen voraus – bei der Dunkelheit (es war Neumond) waren die echt schwer zu erkennen.

In Stellendam war unsere vorbestellte Box leider belegt – also hat Tobias unseren Kahn in der engen Gasse bei Dunkelheit einfach in die nächste freie Box geparkt – perfekt! Noch zwei Anlegebiere und dann schnell ins Bett.

Am nächsten Tag raus auf die Nordsee – wir haben aber nicht mit der enormen Strömung gerechnet, siehe Bild mit der grünen Tonne. Also sind wir dann unverrichteter Dinge (Heiko wollte eigentlich fischen) wieder zur Schleuse gefahren.

Die Rückfahrt war wegen Windmangel relativ unspektakulär – dafür hatten die Jungs noch viel Spass mit Angel.

 


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